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"Astrale Personen"

(Begegnungen mit Personen im Astralreich und luziden Traum
und der Versuch über die Realität deren Existenz Aufschluß zu finden)

© copyright Alfred Ballabene, Wien, 1997

In dieser Schrift befasse ich mich mit einer für mich brennend interessanten Frage: Gibt es eine transzendente Dimension oder nicht. Diese Frage läßt sich nicht durch die Intensität des Erlebten und die innere emotionelle Überzeugung verifizieren (das sind Standardfähigkeiten des Gehirns und um "Realitäten" zu produzieren braucht das Gehirn keine Außenwelt). Meditationen haben mir die verschiedensten emotionalen Zustände näher gebracht und Visualisationen jede Art von lebensnahen "Außenbildern". Die einzige Möglichkeit, um die Existenz anderer Dimensionen zu überprüfen, liegt meines Erachtens in der Kommunikation mit anderen (transzendenten) Personen und der daraus resultierende Informationszuwachs (Informationen, die nicht aus meinen Wissensresourcen stammen können). Dies ist eine Gratwanderung, kann doch unser Gehirn scheinbar autonome Teilpersönlichkeiten erzeugen (siehe Über das Ich [http://mailbox.univie.ac.at/a8424mae/seele/ich.htm]).

In der Einteilung der verschiedensten Formen einer Begegnung mit Persönlichkeiten oder Scheinpersönlichkeiten lehne ich mich zunächst an die im Okkultismus (u. Theosophie) üblichen Theorien. Somit gliedere ich meine Beobachtungen gemäß folgender Einteilung:

Jenseitige
Astralkörper von Verkörperten (bewußt u. unbewußt)
Psychogone (aus der Vorstellung gebildete Phantome)
Seelenabspaltungen

Um Klärung über die jeweilige Erscheinung zu gewinnen, werden folgende Methoden angewendet:

Aufschluß vermittels der Art und Qualität eines Gespräches
Versuch durch Berührung einen empathischen Kontakt zu erlangen. Dies ist meines Erachtens die beste Informationsquelle, weil dadurch ein totaler Einblick in die Persönlichkeit möglich ist.


z.B. Bal.: "Ich führte mit einer jungen Frau ein logisches Gespräch und bat sie letztlich um die Möglichkeit einer Berührung (mit der Hand) und telepathischen Kontakt. In diesem Augenblick verschwanden unsere inneren Abgrenzungen und wir wurden quasi zu einer Person. Ich erfuhr solcherart eine von mir völlig verschiedene Persönlichkeitsstruktur, mit einer anderen Art die Welt zu sehen, - jedoch ebenfalls aus einer euphorischen Perspektive in Anklang zu meinem Zustand, der diesbezüglich in Gleichklang war."

Die vielfältigen Erscheinungsformen der Astralebenen zu untersuchen ist im höchsten Maße spannend und zugleich schwierig. Mit meinen Erkenntnissen stehe ich erst am Anfang.


Bewußte Astralwesen (Jenseitige)

Siehe dazu auch:
http://mailbox.univie.ac.at/~a8424mae/astral2/helfer.htm

Diese Begnungen erfolgten ausnahmslos während spontaner Astralwanderungen.


Unbewußte Astralaussendungen von Verkörperten (Traumwandler)

siehe dazu das Kapitel "Traumebenen"
http://mailbox.univie.ac.at/~a8424mae/astral1/traumeb.htm

Ich bin immer wieder Personen begegnet, von denen ich den Eindruck hatte, daß es sich um unbewußte astrale Aussendungen von Träumenden handelte. Wenn ich mit diesen Personen zu sprechen versuchte, so reagierten diese schwach und gaben teils sinnlose Antworten, die zumeist zu völlig anderen Dingen Bezug nahmen. Es erweckte den Eindruck als ob diese Personen in eine eigene Gedankenwelt verstrickt waren, aus der sie sich nicht lösen konnten und in die sie alle Eindrücke, die sie von außen empfingen integrierten.

Bal.: ".....Auf einer Wiese zu meiner rechten Seite pickte ein Schwarm Tauben auf der Erde herum. Darunter war eine Taube mit rotbraunen und dunkelorange gefärbten Federn, kaum auffallend. Mir gefiel sie jedoch prächtig. Als ich eine Frau den Weg hinauf kommen sah, sprach ich sie gleich diesbezüglich an, indem ich auf die rötliche Färbung dieser einen Taube hinwies, irgendwie auch neugierig, was das Gespräch ergeben würde. Die Frau jedoch war eine "Schlafwandlerin", erfasste nur den Hinweis auf die rote Farbe, aber nicht worum es ging und gab eine entsprechend sinnlose Antwort, die sich um eine gerötete Entzündung handelte. Ich ließ die Frau sein und nach einigen Schritten die Straße aufwärts, wachte ich auf."



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Psychogone (aus der Vorstellung gebildete Phantome)

Psychogone sind Gedankenschöpfungen, welche durch starke Emotionen und plastische Vorstellungskraft zu einer virtuellen Realität für den Urheber werden. Er sieht dann dieses Gedankenbild als Gegenstand oder Person vor sich. ....Je nachdem, wieviel Seelenkraft in so ein erschaffenes Mentalbild einfließt, wird die Dichtigkeit und Lebendigkeit eines solchen Abbildes zu oder abnehmen.

Text entnommen aus Psychogone (http://mailbox.univie.ac.at/~a8424mae/seele/psygon.htm)


Seelenabspaltungen

Das sind Seelenteile oder mit Seelenkraft verbundene psychische Aspekte mit traumatisch verdrängtem Inhalt. Sie werden deshalb quasi aus der verkörperten Person herausgedrängt und existieren dadurch in nichtintegrierter, halbautonomen Weise.
Entnommen aus: Seelenteile (http://mailbox.univie.ac.at/~a8424mae/seele/abspalt.htm)


Begegnungen im "Falschen Aufwachen"

Derlei Experimente sind besonders schwierig und zwar deshalb, weil der Bewußtseinszustand beim "falschen Aufwachen" zumeist getrübt ist. Es gilt somit im "falschen Aufwachen" bewußt zu werden unter Vermeidung eines bewußten Heraussteigen aus dem physischen Körper ("Austritt"), weil durch letzteren Vorgang ein völlig andersartiger Bewußtseinszustand eingeleitet wird, bei dem sich die Phänomene des "falschen Aufwachens" nicht mehr überprüfen lassen (siehe dazu die geschilderten Erfahrungen in Außerkörperliche Erfahrungen (Balabene) Kapitel "Austritt").

Da die Überprüfung des Ursprunges von "Personen", denen ich im Falschen Aufwachen begegne, nicht einfach ist, mögen mir die Berichte mit relativ geringer Aussage verziehen werden. Ich arbeite mich jedoch langsam, aber zielsicher voran. Selbstverständlich bin ich für jeglichen Beitrag mittels e-mail dankbar.

Anhand von diesem einzelnen Indiz scheint der Rückschluß auf Telepathie sehr aus der Luft gegriffen. Erfahrungen in früheren luziden Zuständen haben jedoch mir persönlich gezeigt, daß der Mensch im luziden Traum oder OBE viel empfänglicher ist als im tagwachen Zustand. Immer wieder fand ich hierbei Situationen vor, die auf Telepathie hindeuteten. In den News "alt.dreams.lucid" finden sich immer wieder Berichte mit überprüften telepathischen Übertragungen und Hinweisen, wie man diese fördern könnte. Es ist jedoch wegen der Urheberschaft schwer solche Berichte hier zu bringen (die Autoren sind fast alle englisch sprechend und können deshalb nicht nachprüfen in welchem Sinne ihre Aussagen in einer deutschen Seite verwendet werden, weshalb sie eher abweisend sind). In diesen Berichten finden sich auch Begnungen im Traum mit Bekannten und einem anschließenden, am selben Tage gemachten Austausch der Erfahrungen bzw. der im Traum weiter gegebenen Kodeworte.



Alfred.Ballabene@univie.ac.at